Von hinterlüfteten Fassaden spricht man in unserer Branche, wenn eine Mehrschichtigkeit im Aufbau gegeben ist.
Die hinterlüftete Fassade, die auch als vorgehängte Fassade bezeichnet wird, ist eine der erfolgreichsten Fassadensysteme mit der Möglichkeit einer großen Gestaltungsbreite.
Der Aufbau setzt sich aus Fassadenbekleidung, Hinterlüftungszone, Dämmschicht, Unterkonstruktion und Bauwerk zusammen.
Das Hauptargument für eine vorgehängte Fassade ist wohl, dass kaum Feuchtigkeit an die tragende Konstruktion kommt. Falls doch, wird diese Feuchtigkeit durch den „Kamineffekt“ direkt abgetragen, bevor sie ins Bauwerk eindringen kann. Durch diese konstruktive Trennung zwischen Wärme- und Witterungsschutz ist eine höhere Lebensdauer gegeben.
Die Gestaltungsvielfalt der Fassadenbekleidung ist ebenfalls ein Pluspunkt dieser Bauweise.
Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Fassadenwerkstoff sind Witterungsbeständigkeit, Langlebigkeit, Lichtechtheit, Wirtschaftlichkeit und Optik.
Bewährt haben sich im Fassadenbau folgende Werkstoffe:
· Tafeln aus Faserzement
· Keramik und Feinsteinzeug
· Aluminiumverbundplatten
· Metalle wie Kupfer oder Titanzink
· Holz
· Fiberglas
· Naturschiefer
· Faserverstärkte Harzkompositplatten
Auch Kombinationen der einzelnen Werkstoffe sind durchaus denkbar.
Je nach Material kann man sich zusätzlich noch zwischen sichtbarer und nicht sichtbarer Befestigung der Außenschale entscheiden.
Weiterhin ist es aus ökonomischer Sicht sinnvoll über eine hinterlüftete Fassade nachzudenken. Zwar ist die Erstinvestition im Vergleich zu andern Fassaden teurer, jedoch amortisiert sich diese durch eine längere Lebensdauer und einen geringeren Wartungsaufwand.
Nähere Informationen besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an!
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